Rollcollarpunk

Axis of Evil Comedy

29. September 2009 · Kommentar schreiben

In Deutschland leider (fast) völlig unbekannt die „Axis of Evil Comedy Tour

Hier gibt’s mehr!

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Humor & Satire

Backspacer #2

19. September 2009 · Kommentar schreiben

Heute morgen um 10:00 war der Briefkasten noch leer. Als ich um 11:00 noch mal kontrolliert habe ist ein kleiner brauner Umschlag drin. Sie ist da! Backspacer. Sofort auflegen! (Und gleichzeitig in itunes importieren und auf den ipod packen.) Erster Eindruck: sehr gut. Backspacer ist ein positives Album mit richtig vielen „Yeahs“. Und es gibt auch wieder mehr Gitarrensolos… Für mich kommt dieses Album wie gerufen! Es passt wie die Faust aufs Auge in meine aktuelle Situation. (Der perfekte Soundtrack für diverse persönliche Prozesse die gerade angelaufen sind…) Also alle Songs auf dem Album sind richtig gut! Jonny Guitar ist aber mein Favorit auf dieser Platte dicht gefolgt von The Fixer. Der Song Just Breathe hätte ohne Probleme auch auf dem Into the Wild Soundtrack platz gefunden. Das ganze Album kann sollte man sich hier anhören.

Ich hab außerdem bei 3sat (!) ein Interview mit Eddie Vedder und Matt Cameron gefunden. Sehr cool.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Melodien für Millionen

20 Jahre Mauerfall: Ein paar Gedanken

12. September 2009 · 1 Kommentar

Im August habe ich zusammen mit alten Freunden ein Wochenende im Wanderheim in Steinbach im Frankenwald verbracht. Grillen, Chillen, Bier trinken… Ich war als Kind schon oft in Steinbach denn dort wohnt meine Großmutter. Samstagnachmittag machen wir einen Verdauungspaziergang und zum ersten mal fällt mir auf wie nahe dieser Ort an der ehemaligen Grenze ist. In nordöstlicher Richtung ganze 4 Kilometer dann war Schluss!

Kurze Zeit später hab ich mich mit meiner Oma mal darüber unterhalten wie es war so nahe dran zu wohnen. „Es war schlimm.“ Als Teenie konnte sie noch nach Schlegel, Seibis oder Titschendorf „auf’n Tanz“ (Ringelpiez mit Anfassen) die Grenze zwischen Thüringen und Bayern wurde, zumindest von den Jugendlichen, nicht als solche Wahrgenommen. „Mer is halt do hi wu wos lus wor“ (Man ging halt da hin wo was ging). Und plötzlich waren die gerade aufgezählten Orte unerreichbar. Die Freunde die man dort hatte waren weggesperrt. Für meine Oma bedeutete die Mauer: Verlust & Einschränkung,  Sie war direkt betroffen. (Ich musste 24 Jahre alt werden um das zu merken!)

Ich bin ca. 15 Kilometer von der ehemaligen Grenze großgeworden. Ich hab die Mauer als Vierjähriger ein einziges mal gesehen und mir nix dabei gedacht. Nach der Wende ging es mit Landkreis Hof nicht wirklich Bergauf,  Fördergelder wegen Grenznähe wurden runtergefahren/gestrichen und schon bald war die Luft dick. Vor zehn jahren waren viele meiner Mitschüler der Meinung: Es sei besser die Mauer wieder aufzubauen denn die Zonies nehmen uns die Arbeitsplätze weg und der Aufbau Ost verschlingt das Geld das wir dringend bräuchten. Der Geschichtsunterricht konnte hier nicht wirklich gegensteuern… Rückblickend muss ich sagen das Thema Mauerfall & Wiedervereinigung ist mir in der Schule nicht wirklich nahegebracht worden. Dabei wäre es doch sicherlich nicht allzu schwer gewesen ein paar Zeitzeugen von beiden Seiten in die Schule zu holen oder (statt langweiligem Schulfest) einen Projekttag mit einer Klasse aus Thüringen oder Sachsen zu machen.

Zurück zu meiner Oma für sie war es keine große Sache in Thüringen Party zu machen. Als ich hingegen 18 wurde und dank eigenem Auto endlich auch richtig mobil war bin ich trotzdem (fast) nie in den Osten gefahren. Nicht weil ich ich ihn scheiße fand, ich hatte ihn einfach nicht auf dem Schirm. Der Eventkalender in der Lokalzeitung deckte zwar das ganze Vogtland ab, Weggegangen bin ich aber trotzdem nur in Bayern! An besagtem Augustwochenende kam dann am Lagerfeuer die Frage auf: „Jungs, warum waren wir eigentlich nie im Osten?“ Wir haben keine plausible Antwort gefunden. Wir haben einfach nicht dran gedacht. Krass oder?

Seit dem Gespräch mit meiner Oma beschäftig mich das Thema Wende & Mauerfall wieder. Denn auch wenn die Mauer weg ist, es ist nicht mehr so wie vorher… Jetzt werden die ersten Kinder geboren deren ( junge) Eltern schon nicht mehr in der DDR geboren wurden obwohl sie im Osten der Republik das Licht der Welt erblickten. Trotzdem denken wie noch (unbeabsichtlich?) in Ostdeutschland und Westdeutschland. So, irgentwie weiss ich jetzt nicht mehr wie ich diesen Post sauber abschließen könnte, macht nix , dass zeigt mir das es  dran ist sich mehr mit diesem Land zu beschäftigen. Sich darauf einzulassen!

→ 1 KommentarKategorien: Teeing Off · where is my mind

Backspacer

11. September 2009 · 1 Kommentar

In einer Woche – also am 18. September bringen Pearl Jam ihr neuntes Studioalbum raus! Es heißt Backspacer und enthält 11 Songs in 36 Minuten. Ich hab mir  gerade die Deluxe Edition bei Amazon vorbestellt: Denn Pearl Jam ist meine absolute Lieblingsband. Eigentlich wollte ich die CD im Laden kaufen aber ich mich interessiert ob ein vorbestellter Artikel am Erscheinungstag ankommt oder erst am tag danach…

→ 1 KommentarKategorien: Melodien für Millionen

Wahlfrust

4. September 2009 · 6 Kommentare

25. September muss darf ich wählen gehen! Darum lese ich zur Zeit mehr Zeitung als sonst und klicke mich durch jeden Wahl-o-mat den ich finde.  Das Ergebnis ist frustrierend: Ich finde keine Partei mit der ich mich identifizieren kann – Ich würde mich echt gerne mehr für Politik interessieren aber es wird mir echt nicht leicht gemacht… Und wie ich sie hasse die Wahlwerbespots: Lauter mega-hippe Mittzwanziger die gutgelaunt an die Urnen marschieren um mitzubestimmen… Ja, ich werde wählen gehen allein schon damit DIE LINKE und die NPD nicht durch mein Nichtwählen gestärkt werden. Aber ist mit der Demokratie in Deutschland – so wie sie jetzt ist – überhaupt Veränderung im System möglich? Ich denke viele Menschen würden sich gerne mehr engagieren, etwas bewegen, mitgestalten ( z.B für das BGE) aber dafür in eine Partei eintreten?

Btw: Danke an Niko, dass du mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hast. Precht sagt  hier ein paar sehr, sehr Interessante Sätze:

→ 6 KommentareKategorien: Teeing Off

Kirchengeschichte: Krieg

3. September 2009 · Kommentar schreiben

Ich lese seit einiger Zeit das Buch:  Geschichte der Kreuzüge von Steven Runciman. Die Kreuzzüge sind definitiv eines der finstersten Kapitel in der Kirchengeschichte. Eine Frage die (bestimmt nicht nur) mich immer wieder beschäftigt: „Wie konnte es dazu kommen, dass die Kirche Krieg führt bzw. Krieg vorantreibt? Das z. B. Menschen erzählt wird, daß sie ihre Sünden loswerden wenn sie im Kampf ein paar Ungläubige töten? Die ersten Kirchenväter haben Krieg radikal abgelehnt. Die Kirche des Ostens, in Byzanz, war noch von diesem Denken geprägt schreibt Runciman:

„Der Tod auf dem Schlachtfeld galt nicht als glorreich und der Tod im Kampf gegen die Ungläubigen nicht als Märtyrertum; der wahre Märtyrer starb mit nichts anderem bewaffnet als mit seinem Glauben. Der Krieg gegen die Ungläubigen war ein bedauerliches, wiewohl zuzeiten unvermeidliches Vorkommnis; gegen die eigenen Christenbrüder in den Kampf zu ziehen, war doppelt verwerflich. In der Tat ist die byzantinische Geschichte bemerkenswert frei von Angriffskriegen… Man gab friedlichen Methoden den Vorzug, selbst wenn sie gewundene Diplomatie oder Geldzahlungen erforderten. Dem westlichen Geschichtsschreiber, der gewohnt ist, kriegerischen Heldenmut zu bewundern, erschienen die Maßnahmen vieler byzantinischen Staatsmänner feige oder hinterhältig; aber ihr Beweggrund war zumeist der aufrichtige Wunsch, Blutvergießen zu vermeiden.“

Ganz kurze Exkursion: Weströmisches Reich & Oströmisches Reich: Nachdem sich das römische Imperium 395  in Ost- und Westreich aufgespalten hatte begannen die Barbaren von allen Seiten ins Land einzufallen. Das Oströmische Reich, Hauptstadt: Byzanz schrumpfte zwar ein Stück konnte die Barbaren aber ansonsten draußen halten. Die Bürger von Byzanz genossen weiterhin Stabilität und Wohlstand. Das Weströmische Reich, Hauptstadt: Rom, hatte nicht so viel Glück: Westgoten, Hunnen, Vandalen etc. plünderten es gründlich aus. Mit Wohlstand und Stabilität war es dann vorbei, das Weströmische Reich verschwand. Und die Alemannen, Franken, Burgunder etc. bauten ihre eigenen Reiche auf… Das römische Reich war zwar verschwunden aber die Kirche war noch da und begann die Barbaren jenseits der Alpen zu missionieren. Und die Barbaren schworen Wotan/Odin ab und ließen sich taufen. Sie ließen sich jedoch nicht davon abbringen sich gegenseitig umzubringen… Die Haltung die damals dort entstanden ist beschreibt Runciman im Gegensatz zu Ethik der Kirche im Osten so:

„Der Standpunkt des Westens war weniger aufgeklärt. Der Hl. Augustinus selbst hatte eingeräumt, daß auf Befehl Gottes Kriege geführt werden dürften; und es konnte nicht ausbleiben, daß die Militärgesellschaft, welche im Westen aus den Invasionen der Barbaren hervorgegangen war, ihren gewohnheitsmäßigen Zeitvertreib zu rechtfertigen suchte. Die Ehrbegriffe des Rittertums, die sich, unterstützt von volkstümlichen Heldensagen, entwickelten, verliehen dem Krieger Ruf und Ansehen ; und der Friedliebende zog sich eine Mißachtung zu, von der er sich nie wieder erholte. Gegen diese Einstellung vermochte die Kirche nur wenig. Vielmehr bemühte sie sich, den kriegerischen Tatendrang in Bahnen zu lenken, die zu ihrem eigenen Vorteil führten. Der Heilige Krieg, will sagen, der Krieg im Interesse der Kirche, wurde nicht nur statthaft, sonder sogar wünschenswert.“

Ein krasser Unterschied oder? Welche der beiden Denkweisen hat die Kirche wohl stärker geprägt? Und was ist noch Heute davon übrig?

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Die Hütte

24. Juni 2009 · 1 Kommentar

Gestern hab ich mir ein Buch gekauft: Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott von William Paul Young. Heute Vormittag hatte ich es durchgelesen. Es hat mir extrem gutgetan und mein Gottes Bild sehr zu positiven verändert… Ich kann es nur empfehlen. Es ist einfach herrlich unreligiös!

→ 1 KommentarKategorien: About G'TT · Lobenswertes

Mark Lanegan – Sneakers

18. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Es ist wichtig Songs zu haben die einen aufheitert wenn man sie hört. „Sneakers“ ist genau so ein Song! Mark Lanegan, kennt vielleicht der eine oder andere noch als Sänger von Screaming Trees oder (bei) den Queens of the Stone Age.  Der Mann, der nach eigenen Angaben ca. 80 Cigaretten am Tag raucht, singt normalerweise eher über die Schattenseiten des Lebens. Und dann macht er diesen Song. Ich bin entzückt:

Einbetten hat nicht geklappt, hier ist der Link zum Song.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Melodien für Millionen

Struktur

18. Juni 2009 · 2 Kommentare

Wie bekomme ich endlich Struktur in meinen Alltag? Eine Frage die ich mir schon oft gestellt habe. Da ich jetzt aber Vollzeitstudent bin ist das Thema aktuell wie nie! Ich will nicht lange um den heißen Brei herumbloggen. Der Weg den ich gewählt habe heisst: Essen! Jawohl, richtig frequentierte Nahrungsaufnahme macht mich effizienter! Im Moment sieht das ganze  (von M0-Fr) etwa so aus:

08:00 Frühstück (Die wichtigste Mahlszeit des Tages)

10:30 Apfel (oder ähnliches)

13:30 Mittagessen

16:30 Naturjogurt 500 gr. 

18:45 Abendessen

22:00 LateNight Gemüse (=Paprika)

Es wird langsam Monastisch… Whatever, die Intervalle zwischen den Mahlzeiten haben genau die richtige Größe um intensiv an etwas zu arbeiten und die nächste Mahlzeit ist immer schon in Sicht! Dadurch schaffe ich mir eine  positive & entspannte Arbeitseinstellung. Ein weiterer Vorteil an diesem Konzept ist das ich viel bewusster esse bzw. Essen zubereite anstatt zu warten bis mir der Magen knurrt und ich mir dann vorm Rechner eine Tiefkühlpizza reinhau…

→ 2 KommentareKategorien: Studium

Ich blog jetzt auch mal aus MN

4. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Bin seit gestern wieder in Meiningen – Hebräischkurs, Endphase! Wir haben heute selbstständig die ersten 10 Verse Genesis übersetzt. Hat Spaß gemacht war aber auch richtig anstrengend. Es war sehr genial zu sehen, wie weit wir schon mit unseren Basics gekommen sind… tortzdem kein Grund sich auf die faule Haut zu legen, schließlich steht die Abschlussprüfung vor der Tür. Und außerdem lernen wir ja nicht für die Schule sondern für das Leben… Studiern macht Spaß! Ich würde mich jetzt gerne noch ein wenig darüber auslassen, wie anders die hebräische Sprache doch ist und wie Sprache Wirklichkeit erschafft usw. aber ich bin wahnsinnig müde. Sorry.

Btw: Morgen Abend beginnt die EschatologieVorlesung mit Martin Scott. Auf die freu ich mich schon ewich! Wer’s nicht nach Meiningen schafft hat kann auf Martins Blog 14 Podcasts zum Thema Eschatologie anhören. Absolut Hörenswert – hat meine Sicht auf die Schöpfung sehr zum Positiven verändert.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Studium