Ich war also die Tage mit alten Freunden in Nürnberg unterwegs. Wir sind gerade auf dem Weg zum Irish Castle – meinem Lieblings Pub – um ein Strongbow zu trinken, dabei unterhalten wir uns über Schneehasen und den sog. Bitchmove (=eine fundamental unfaire Handlung). Wir passieren gerade den CVJM als uns ein Passant mit Augenklappe und einem in Leder gebundenem Buch entgegentritt und mit lauter Stimme verkündet: “Satan is the only Bitch i know”. Später hab ich mich im Burger King als amerikanischer Austauschstudent aus ausgegeben und alle sind drauf reingefallen.
Vor kurzem laß ich in dem Buch “Jesus” von Klaus Berger folgendes Zitat eines bekannten Theologen der Moderne: “Ich kann nicht gleichzeitig einen elektrischen Schalter benutzen und an die Himmelfahrt Jesu glauben.” (Rudi Bultmann) Und wie gehts uns damit in der Postmoderne? Wir bloggen online und in Farbe, machen Photos mit unseren Mobiltelephonen die auch Musik abspielen können… und trotz all dieser tollen Gadgets hat unser Glauben Platz für Himmelfahrt, Verklärung oder die Speisung der 5000. Ich finde das ziehmlich cool. Wunder sind den Menschen zumutbar, oder?
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