Der Getränkemarkt in dem ich arbeite ist nach Neuendettelsau umgezogen. Also muss ich jetzt jeden Tag 15 km Auto fahren, vorher musste ich nur über die Straße gehen und war im Laden. Das hat mich ziemlich aufgeregt!
Gestern hatte ich dann aber eine interessante Eingebung: Ich muss jetzt jeden Tag früher Aufstehen und zur Arbeit fahren: das nervt. Würde ich jetzt aber meinen Job kündigen müsste ich mir einen neuen suchen: das würde auch nerven. Eventuell wäre ich dann ein Zeitarbeiter und müsste noch flexibler sein: das würde auch nerven. Fazit: Irgendwas nervt immer! Als ich so darüber nachgedachte habe was mir so alles auf die Nerven geht (da kam einiges zusammen) hab ich festgestellt: Sich (dauernd) aufregen kostet Kraft, die dann anderswo fehlt – im Studium, im Haushalt etc.
Könnte es sein das mein Problem nicht zu wenig Zeit sondern zu wenig Kraft ist? „Die Dinge denen wir Aufmerksamkeit schenken wachsen“ Ich weiß nicht wer das gesagt hat aber es stimmt. Wenn ich mich ständig auf all die Unannehmlichkeiten des Alltags konzentriere werde ich auch unzufrieden. Unzufrieden mit dem Leben, Gott und mir selbst… Das eine negative Grundhaltung schlecht für die Motivation ist muss ich hier nicht bloggen, darüber gibt‘s genug Bücher. Deshalb will ich die nächsten vier Wochen ganz bewusst die Positiven Dinge in meinem Alltag wahrnehmen. Mal schauen was das mit mir macht. In vier Wochen wird gebloggt was sich verändert hat..
4 Antworten bis hierher ↓
Davy // 21. Januar 2009 um 20:08 |
Gute Sache.
Am Sonntag hat der Prediger (es ging um Gefühle) uns vorgeschlagen, diese Woche jeden morgen Psalm 23 zu lesen und sich bewusst zu machen, dass Alles, was da steht, GILT. Und zwar nicht für irgendwen, sondern für uns. Ich stelle fest: ich bin allgemein besser gelaunt
Jenny // 13. April 2009 um 13:12 |
Ja, und nun? Hat’s was gebracht? Das will ich doch wissen!
Ben // 13. April 2009 um 15:02 |
Ich würde sagen: Ja. Ich sehe in meinem „Alltag“ auf jeden Fall mehr Lobenswertes als vorher. Das hat der Grundeinstellung zu meinem Leben, auf jeden Fall gut getan.
Btw: Ich hab meinen Job gekündigt & studiere ab mitte Mai Vollzeit.
Jenny // 13. April 2009 um 18:46 |
Das ist gut!
Ich habe mir sowas auch schon oft vorgenommen, aber bisher blieb es immer beim Vorsatz.
Sinnvoll wäre es sicherlich, mein Leben auch mal zu „entrümpeln“, aber das geht gerade schlecht. Das muss dann wohl noch warten! Naja, Daumen hoch!