Gestern habe ich eine sehr interessante Dokumentation gesehen: Why We Fight. In diesem, absolut sehenswerten,Film geht es um den sog. Militärisch-industrieller Komplex in den USA:
Militärisch-industrieller Komplex, auf C. W. Mills und D. D. Eisenhower zurückgehende Bezeichnung für eine industrielle, militärische, wissenschaftliche und politische Interessenverbindung, die aufgrund ihrer engen Verflechtung nicht mehr parlamentarisch zu kontrollieren ist und so zu einem nicht legitimierten Machtzentrum im Staat wird. (Meyers Online Lexikon)
Präsident Eisenhower warnte die Menschen in seiner Abschiedsrede davor die Bedrohung die von einer permanenten Rüstungsindustrie ausgeht auf die leichte zu Schulter zu nehmen. 48 Jahre später frage ich mich wie die Welt heute wohl aussehen würde, wenn man auf ihn gehört hätte?
…In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the militaryindustrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist.
We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together…. D.D. Eisenhower
1 Antwort bis hierher ↓
dave // 3. März 2009 um 10:26 |
interessant. über grob das thema habe ich dieses semester ein referat gehalten… ging genau genommen um die verflechtung von wissenschaft und politik. eisenhower kam auch zu wort