Seit Heute gibt es auf meinem Blog wieder eine Seite auf der ich mich selbst vorstelle. Früher hätte ich einfach Alter, Wohnort und Studienfach angegeben und einen coolen Song zitiert. Aber die Zeiten haben sich geändert, heute muss man „Nahbar“ sein. Dieser Artikel bringt es auf den Punkt. Was soll ich sagen? Selbstdarstellung ist harte Arbeit! Muss aber sein denn 2009 wird ordentlich was gebloggt werden…
Beiträge vom April 2009
Rise
22. April 2009 · 4 Kommentare
Kategorien: Melodien für Millionen
Mit Tag(s) versehen: Flobots, Zatoichi
Gute Idee – Schlechte Idee #4 At the Drive-In
20. April 2009 · Kommentar schreiben
Gute Idee: Im Drive-In am ersten Fenster bezahlen und am zweiten Fenster sein Essen entgegennehmen.
Schlechte Idee: Im Drive-In am ersten Fenster bezahlen und am zweiten Fenster vorbei nach Hause fahren…
…100 Meter vor meinen Haus denke ich: „Hey, diesmal riecht es in meinem Auto ja gar nicht nach Cheeseburger“. Ich greife zur Tüte auf dem Beifahrersitz aber es ist ein Griff ins Leere. Kacke! Also nochmal umdrehen – hoffentlich haben sie mein Essen nicht schon weggeworfen oder an jemand anders verfüttert. Natürlich sind gerade jetzt alle Ampeln Rot und die junge Frau, die vor mir im Fahrschulauto unterwegs ist, hat scheinbar gerade ihre erste Stunde… Wunderbar! Nach 4 endlosen Minuten sehe ich das goldne M wieder aufleuchten. Gott sei Dank mein Essen ist noch da und die Managerin ist superfreundlich und verzeiht mir sogar das ich verkehrtrum und viel zu schnell in den Drive-In gefahren bin…
Kategorien: Gute Idee - Schlechte Idee
Motiv für Leiterschaft
18. April 2009 · 1 Kommentar
Seit einiger Zeit mache ich nun schon den Kurs: Leiterschaft. Ich hatte ihn ein wenig auf Eis gelegt, da mich das Hebräische doch sehr in Anspruch genommen hat. Aber jetzt geht’s wieder los!
Ich hab mir gestern die Frage gestellt: Warum hat sich das Evangelium in den ersten 300 Jahren nach Jesus so schnell ausgebreitet? Die Jesus-Nachfolger hatten damals kein Internet – dafür gab’s Verfolgung… Und in China haben die Jesus-Nachfolger Internet & Verfolgung, trotzdem schießen die Untergrundkirchen wie Pilze aus dem Boden. Warum?
Schon oft habe ich Leute, sehr leichtfertig sagen hören: „Ach, Verfolgung tut der Kirche gut!“ Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie es ist verfolgt zu werden (so mit Gefängnis und Hinrichtung usw.), ich wünsche es mir aber bestimmt nicht. Dennoch, gerade in diesen schwierigen Verhältnissen gedeiht das Evangelium scheinbar besonders gut. Jetzt hab ich eine These: Ein Leiter, der damit rechnen muss, dass er jederzeit weggesperrt oder sogar sterben kann, wird sehr intensiv in andere Menschen investieren. Er wird neue Leiter heranziehen! Er wird dafür sorgen das die anderen Mündig werden und der Laden auch ohne läuft. Nur so kann das Überleben der Bewegung sichergestellt werden, Pyramiden-Hierarchie kann sich eine Untergrund Kirche, die überleben will, nicht leisten.
Wie sieht es, bei uns im Westen aus? Welche Motivation hat hier ein Leiter sich selbst „überflüssig“ zu machen?
Kategorien: About G'TT · Studium
Arbeit
5. April 2009 · 1 Kommentar
Morgen werde ich meinem Chef offenbaren das ich ab dem ersten Mai nicht mehr als Bierfahrer arbeiten werde! Ich will erst mal min. drei Monate nur studieren. Also neben dem Hebräisch lernen auch ein wenig Theologie treiben: Studienarbeiten schreiben und die ersten Praxiscredits sammeln…
Durch meine furchtbar flexiblen Arbeitszeiten konnte ich in letzter Zeit kaum meine Woche planen: Das ist sehr stressig und kräftezehrend. Ich freue mich sehr darauf wieder regelmäßig meine (selbstgekochten) Mahlzeiten einzunehmen oder ins Training zu gehen weil ich Abends nicht noch was fürs Studium nachholen muss. Und dieser Blog wäre sicher auch um den einen oder anderen Post reicher…
Ich bin sehr gespannt wie ich mit der ganzen Freiheit umgehen werde, denn ab dem ersten Mai muss ich meinen Tag nicht mehr um „die Arbeit“ herum planen sondern kann komplett selbst gestalten! Klingt gut oder? Es ist aber auch eine Riesenherausforderung denn ich bin quasi auf mich selbst zurückgeworfen. Es gibt dann keine Ausreden mehr! Ich mach mir nichts vor: Selbstführung ist angesagt! Wie viel Stunden Schlaf & Youtube brauche ich wirklich?
Aber die Perspektive: den ganzen Tag zu Verfügung zu haben um Dinge zu tun an deren Sinn man glaubt ist einfach geil! Ich kann quasi ausprobieren wie sich das Leben mit Bedingungslosem Grundeinkommen anfühlen würde. Aber nicht nur deshalb bin ich Moment außerordentlich gutgelaunt. Gestern gab es die ersten selbstgegrillten Steaks des Jahres und ich konnte am Vormittag bei Sonnenschein mit kurzen Hosen joggen gehen! Und ich habe, nachträglich zum Geburtstag, Die Bibel. Eine Gesprochene Symphonie bekommen – Unheimlich Gut:
Kategorien: Lobenswertes · Studium